Kunst und Trödel

 


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Alt 07.11.2020, 16:14   #1
Res
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Standard seltsames Handwerkzeug

Vom Trödel habe ich dieses Handwerkzeug mitgebracht.
Schreibe extra nicht Zange weil die Backen nicht beweglich sind.
Auf der Skala seht ihr eine Eintelung bis 5
Die Feder ist wohl nur als Rückholfeder gedacht.
Der kleine abgewinkelte Z. Flachstahl ist verstelbar.
Die Stellscharube mit Feder ist gleichzeitig eine einstellbare Hubbegrenzung.
Die Marke kann ich noch nicht mal deuten.

Mag das eine Form von Kabelmantel Abzieher gewesen sein?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
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In dem Sinne schöne Grüße von

Matthias
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Alt 07.11.2020, 16:51   #2
Winfried
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Hierbei, lieber Matthias,

handelt es sich um eine alte Schränkzange für Handsägen-Zähne.

https://www.holzundleim.de/2015/01/alte-schraenkzange/

https://de.wikipedia.org/wiki/Schrän...e)#:~:text=mit einer Schränkzange-,Schränkzange,beim Schließen der Zange ausgebogen.
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Das Bildchen zeigt ein Raerener Narrenpfeifchen des 16. Jahrhunderts aus Steinzeug

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Alt 08.11.2020, 11:34   #3
Res
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Danke Winfried
Peinlich. Das hätte ich selbst erkennen müssen.
Aus dem Auge, aus dem Sinn.
Die haben sich bei der Gestaltung der Werkzeuge
damals wirklich Mühe gegeben.
Das war für sie wohl auch das wichtigste Gut Geld zu verdienen.
Billiges Werkzeug haben die gar nicht erst produziert.
Ihre Maschinen und Handwerkzeuge hielten über mehrere
Generation.
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Matthias
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Alt 08.11.2020, 14:17   #4
Winfried
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Habe selbst, lieber Matthias

irgendwo in der Werkstatt noch eine Schränkzange rumliegen. Habe ich schon bestimmt seit 60 Jahren, immer wegen ihres wertigen Aussehens aufgehoben und.........noch nie gebraucht.
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Alt 27.11.2020, 16:37   #5
emil17
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Ich habe mehrere davon - die findet man ab und zu in den Werkzeug-Grabbelkisten von Flohmärkten. Neue sind kaum zu finden.
Mit den Stellschrauben kann man den Abstand von der Zahnspitze bis zur Biegung einstellen, sowie die Auslenkung. Eine ungenau geschränkte Säge sägt schief, deshalb ist das wichtig.
Ich benutze sowas regelmässig, denn ich säge einiges Holz von Hand, und mit einer richtig geschränkten Zange geht es um Welten besser. Da sich die Schränkung mit der Zeit wegdrückt, beginnt die Säge zu klemmen, auch wenn sie noch scharf genug ist.
Gerade für Kleinigkeiten ist man mit einer gut gehenden Handsäge schneller, als man braucht, um ein Elektrowerkzeug oder eine Kettensäge hervorzuholen.
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Alt Gestern, 10:29   #6
Winfried
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Eine hervorragende Erklärung zum aktuellen Gebrauch einer solche außergewöhnlichen Zange. Danke, lieber emil17. DAHER...........NICHT WEGWERFEN1
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Alt Gestern, 11:00   #7
emil17
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Diese Zange ist nicht aussergewöhnlich, sondern altmodisch. War früher in jeder Werkstatt zu finden, weil eine Säge aus Holz (damals meistens eine Gestellsäge) zum Kleinmachen von Brennholz genauso wie Beil und Spaltstock zu jedem Haushalt gehörte.
Siehe hier
Heute kauft man eine neue Säge, wenn die alte nicht mehr will.
Man kann übrigens auch die elektroinduktionsgehärteten Sägeblätter für Bügelsägen (Standardware vom Baumarkt) mit so einer Zange schränken - man muss nur die Zange so einstellen, dass der Zahn unterhalb des gehärteten Bereichs gebogen wird, sonst bricht er ab.
Diese Blätter für 5 Euro irgendwas das Stück halten ewig, wenn man sie ab und zu wieder schränkt, was etwa 10 Minuten dauert.

Handsägen ist fast eine Wissenschaft - für grünes Holz braucht es eine andere Zahnung und weitere Schränkung als für trockenes, für grobfaseriges (Pappel, Fichte) ist es anders als für feines (Linde, Birnbaum), für Längsschnitte nimmt man eine andere Zahnung als für Querschnitte, und zum Möbelbau, wo es auf Genauigkeit ankommt, nimmt man nochmals andere Blätter. Wenn man von Hand sägt, merkt man die Unterschiede deutlich und deshalb findet man im Inventar von alten Tischlereien so viele Sägen.

Geändert von emil17 (Gestern um 11:06 Uhr)
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