Kunst und Trödel

 


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Alt 18.08.2019, 23:22   #11
Numis-Student
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Übrigens scheinen die Stücke neben den starken Beulen auch echte Gebrauchsspuren aufzuweisen, und die Form/Größe erscheint mir ebenfalls unterschiedlich, so dass ich eher nicht vor Deko-Neuware ausgehen würde.
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Schöne Grüße,
MR
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Alt 19.08.2019, 14:29   #12
Winfried
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Was mich bei einem Löffel etwas stört, sind die Sägespuren (?) am Rand des Löffelstiels auf Bild drei. Ist das normal?
__________________
Liebe Grüße - Winfried



Das Bildchen zeigt ein Raerener Narrenpfeifchen des 16. Jahrhunderts aus Steinzeug

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Alt 19.08.2019, 19:41   #13
Res
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@ Winfried,
das siehst du richtig.
Ich denke aber es sind Schleifspuren vom Schleifstein.
Bei näherer Betrachtung heute sehe ich dass der 2. u 3. von oben anders sind und nur die die Schleifspuren haben. Zudem glaube Zahlen zu erkennen. Dies zwei haben auch einen quadratischen Griff.
Die 4 anderen etwas größeren haben ein rechteckigen Griff, nicht beschliffen und am Ansatz zu Löffelform ein vertieftes Dreieck. Sie sind immer in der gleichen Position etwas nach rechts versetzt.
Das Angebot in der Bucht scheinen mir neueren Datums zu sein bei ihrem Zustand.
Meine haben starke. kleine Lunkerlöcher. Das mag vielleicht an dem nicht ausgereiften Gießvorgang damals gelegen haben.

Ich würde sie demnach als sehr alte Schnapslöffel abgeben.
Im Gesamteindruck sind sie unsauber gefertigt.
Die weden erstmal bei der nächsten Fete den Männern vorgestellt mit nem Stonsdorfer

Ich danke allen die mir geholfen haben.
Die Links sind klasse und aufschlussreich
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Schnapslöffel beschliffen.jpg   Schnapslöffel beschliffen1.jpg  
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Wer Spass an Vintageartikel hat, schaut mal in meinem https://oldthing.de/marktplatz/?shop=Oldthing_of_me vorbei.
De gustibus non est disputandum.
In dem Sinne schöne Grüße von

Matthias

Geändert von Res (19.08.2019 um 19:46 Uhr)
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Alt 20.08.2019, 01:02   #14
Winfried
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"Mit 'nem Stonsdorfer", lieber Res,

Du bist aber auch vor nix fies......Die Löffel erinnern doch mächtig an einen schottischen Quaich. Und daraus für die Männers einen herrlichen Glenmorangie 18 Jahre alt......hach mir läuft's beim Schreiben kalt und heiß über den Rücken.....aber wir wollen's ja nicht übertreiben, oder?
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Liebe Grüße - Winfried



Das Bildchen zeigt ein Raerener Narrenpfeifchen des 16. Jahrhunderts aus Steinzeug

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Alt 20.08.2019, 07:05   #15
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Hallo Matthias,

nach den neuen Detailbildern sieht das eher nach Spuren vom Ausstanzen der Löffelrohlinge aus Zinnplatten/-Blechen aus...

Aber in dem von mir verlinken Artikel steht ja ausdrücklich drin, dass diese Löffel gegossen werden...
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Schöne Grüße,
MR

Geändert von Numis-Student (20.08.2019 um 07:09 Uhr)
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Alt 20.08.2019, 13:47   #16
Res
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Ne ausstanzen ist da nicht. Dann wäre die Schnittkante glatt.
Mein Werzeugmachermeister hätte mich rausgeschmissen wenn ich solch eine Schneidplatte produziert hätte.
Quelle: NWZ online vom 03.02.2018
ZITAT
Gegossen werden die Löffel immer noch hauptsächlich aus Zinn. „Wir müssen etwas Blei zugeben, damit die Löffel nicht brechen“, erklärt Hillje weiter. An einem Tag schaffe er 500 bis 600 Löffel. Es dauere aber weitere zwei Tage, so viele Löffel zu entgraten, zu feilen und anschließend zu putzen, bevor diese in den Verkauf gegeben werden können.

@ Winfried.
der mag lecker sein aber die 80€ schaffe ich nicht.
Mit einem Stoni ist ne ganze Generation groß geworden.
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Matthias

Geändert von Res (20.08.2019 um 13:53 Uhr)
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Alt 21.08.2019, 00:26   #17
Winfried
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er ist sehr lecker, lieber Res,

ich durfte ihn schon bei einem Tasting probieren.

Meine Generation, in der Zeit, wo wir noch mächtig was vertragen konnten, soff damals "Kabänes" aus dem Hause Flimm bei Brühl, nahe Köln. Ist doch komisch, es gleicht sich hier der Kräuterschnapsverzehr. Hatte die Freunde es damals alle am Magen? Und wenn, warum? lag das am übertriebenen Bierkonsum? Fragen über Fragen.
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Liebe Grüße - Winfried



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